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Was ist Offroadnavigation?

Navigation abseits der Hauptstrassen

Heutzutage sind die erhältlichen GPS-Empfänger, inzwischen auch zu einem für Normalverbraucher attraktiven Preis, eine bedeutende Erleichterung für alle Reisenden, die sich ausserhalb der mit Wegweisern versehenen Regionen aufhalten. Wegkreuzungen und andere Punkte können leicht bis auf einige Meter genau gefunden werden. Auch nachts oder im Nebel sofern das GPS-Gerät korrekt programmiert wurde (typ. GPS-Genauigkeit ohne SA 10m). Jeder, der schon einmal seine Position mit Hilfe eines Kompasses bestimmt hat weiß dies zu schätzen.

Herkömmliches Verfahren bei Benutzung eines GPS-Receiverstrm300c

Das Problem ist die schnelle Übertragung der Positionsdaten aus der Karte ins GPS und umgekehrt. Dies kann nur mit einer Karte mit geografischem Gitter und mit einem zugehörigen Planzeiger erfolgen. Letzterer muß normalerweise selbst gefertigt werden, da nur für bestimmte Gitter fertige Planzeiger zu bekommen sind.

Die Eingabe vieler Wegpunkte am GPS-Empfänger direkt ist sehr umständlich und problematisch da numerische Tasten fehlen. Daraus resultierend werden bei der Tourvorbereitung viel zu wenige Wegpunkte definiert. Während der Tour führt dies dann entsprechend zu Problemen. An nicht klar definierten Positionen muß dann wieder angehalten und zum Planzeiger gegriffen werden um die aktuelle Position in der Karte zu bestimmen.

Karte mit selbstgefertigtem Planzeiger

Neuartige, verbesserte Navigation abseits der Hauptstrassen mit Moving-Map Software Touratech QV

Die Sache wird erst komfortabel, wenn man einen Computer an das Dateninterface des GPS-Empfängers anschließt. qvsnapMit der geeigneten Software können dann Wegpunkte und Routen durch simples Klicken in die gescannte Karte erzeugt werden. Natürlich können diese Daten dann anschließend direkt in den Empfänger übertragen werden.

Nochmals besser ist der Einsatz eines Mobil-PC’s im Fahrzeug. Dieser kann die aktuelle Position während der Fahrt direkt in der Karte darstellen. Die Navigation in unbekanntem Gelände wird jetzt recht einfach da der Benutzer nur der am Bildschirm sichtbaren Route folgen muß, die er zuvor programmiert hat. Man kann sich jetzt auf den Weg und auf die Umgebung konzentrieren - der nächste Abzweig (Wegpunkt) wird rechtzeitig optisch und akkustisch angekündigt.

Sogar unvorhersehbare Umfahrungsstrecken (z.B. nicht fahrbare oder gesperrte Wegabschnitte) können am Bildschirm leicht gefunden und sofort gefahren werden ohne den Receiver zwangsläufig umprogrammieren zu müssen. Kartengeführtes Fahren während der Nacht wird erheblich vereinfacht weil die Karte auf dem (abgeblendeten) Bildschirm gut erkannt wird - auch im abgedunkelten Fahrzeug. Es ist keine Kartenleseleuchte notwendig, die den Fahrer irritieren könnte.

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Vollkommene Unabhängigkeit vom Kartenangebot eines einzelnen Herstellers

Verglichen mit den üblichen Car-Navigationssystemen hat diese Methode den eindeutigen Vorteil, daß es keinerlei Abhängigkeit vom Kartenangebot irgend eines Herstellers gibt. Der Benutzer selbst kann darüber entscheiden, welche Landkarten, welche Qualität und welche Auflösung ins System importiert werden. Die Daten der üblichen Car-Navigationssysteme decken normalerweise nur die befestigten Straßen bis herunter zur Landstraßenebene ab und können vom Benutzer nicht beeinflußt werden. Nebenbei gesagt ist die Qualität der verfügbaren Daten ausserhalb Mitteleuropas und Nordamerikas mehr als lausig. In der Tat gibt es auch viele Bereiche, die mit sehr hoher Genauigkeit abgedeckt sind - was unbestritten sehr nützlich ist wenn man sich hauptsächlich in den Ballungsräumen bewegt. Aber jedwede Information über die Topographie und die Umgebung fehlt komplett da diese Systeme nur stark vereinfachte und abstrahierte Landkarten anzeigen. Gerade diese Punkte sind es jedoch, die eine gute Landkarte ausmachen. Sie sind absolut notwendig für die Orientierung abseits der Hauptstrassen. Der Haupteinsatzzweck bei Einsatz im Offroader ist nicht eine spezielle Straße “A” in der Stadt “B” zu finden - auf dem absolut kürzesten Weg und mit allen Informationen über Einbahnstraßen. Vielmehr geht es darum fahrbare Wege im Voraus auf der Karte zu erkennen und sie mit der aktuellen Position in Beziehung zu setzen.

Die mit dem GPS allein erreichbare Genauigkeit (abhängig von SA und der Qualität der verwendeten Karten) liegt bei ungefähr 20m und ist mehr als ausreichend im praktischen Einsatz. Heutzutage, mit deaktivierter SA, werden sogar Genauigkeiten von 10m erreicht. Der erwartete Wegpunkt ist immer in Sicht wenn die Koordinaten erreicht werden.

Hier finden Sie eine Broschüre zum Thema “Navigation abseits der Hauptstrasse”, Problematik, Unterschiede zur Straßennavigation, Komponenten (.pdf, 100k)

Navigation abseits der Hauptstrasse.pdf

 

... und was ist mit der geeigneten Hardware?

Jeder Ansatz hat Vor- Und Nachteile. Diese reichen vom Preis bis zur Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit.

Eine Gegenüberstellung verschiedener Gerätetypen zum Aussuchen der individuell am besten geeigneten Hardwareplattform finden Sie hier

Zur Anregung: Verschiedene Lösungen, Fahrzeuge und Einbausituationen finden Sie hier mit Bildern und Erläuterung.

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